Benutzungsratgeber

Hilfe zur einfachen Handhabung

Benutzungsratgeber für unsere F-500 AWG Venturi-Hohlstrahlrohre

Effektives Löschen mit den F-500 AWG Turbospritzen VENTURI

Produktnamen:
F-500 AWG Turbospritze VENTURI 75-C 2L
F-500 AWG Turbospritze VENTURI 130-C 2L

Art der Strahlrohre:
Hohlstrahlrohre mit eigener Ansaugvorrichtung bzw. Zumischeinrichtung für F-500 EA und integriertem Schraub-Behälter für 2 Liter F-500 EA


Vor dem Einsatz bei Lagerung auf dem Feuerwehrfahrzeug:

Behälter gefüllt mit zwei Litern F-500 EA, Aluminium-Bügelschalthebel nach vorn „CLOSED“. Das F-500 AWG Venturi-Hohlstrahlrohr ist geschlossen. Strahlform auf 45 Grad eingestellt – dabei steht der Pointer oben.

Einstellrad für die Dosierung auf 0,1 Prozent (F-500 AWG Turbospritze VENTURI 130-C 2L) bzw. 0,5 Prozent (F-500 AWG Turbospritze VENTURI 75-C 2L) voreingestellt.

Über das Einstellrad kann die anzusaugende Zumischung dann beim Löscheinsatz flexibel angepasst werden. Eine kontinuierliche Erhöhung der Saugmenge auch über Zwischenwerte ist somit leicht möglich. In Stellung „MAX“ ist die Dosierung voll geöffnet, in Stellung „0“ wird noch eine sehr minimale Menge angesaugt.

 

Während des Einsatzes:
Ausgangsdruck an der Feuerlösch-Kreiselpumpe zirka 8-10 bar. Am Strahlrohreingang sind 6-8 bar notwendig.
Strahlform nach Bedarf verstellen – am Strahlrohrkopf drehen. Bei hoher Wärmestrahlung Sprühwinkel bis 120 Grad vergrößern. Der Sprühstrahl dient dabei als „Mannschutz“.

 

Voreingestellte Dosiermenge:
0,5 Prozent (F-500 AWG Turbospritze VENTURI 75-C 2L) bzw. 0,1 Prozent (F-500 AWG Turbospritze VENTURI 130-C 2L) bis max. 1 Prozent (F-500 AWG Turbospritze VENTURI 75-C 2L und 130-C 2L möglich)

  • bei Bränden von festen organischen brennbaren Stoffen

 

Dosierung bei anderen Brandarten nach folgender Empfehlung am Einstellrad verändern:

1 Prozent (mit F-500 AWG Turbospritze VENTURI 75-C 2L oder 130-C 2L möglich)

  • bei Bränden von Lithium-Ionen Batterien

 

3 Prozent (nur bei F-500 AWG Turbospritze VENTURI 75-C 2L möglich)

  • bei Bränden polarer und unpolarer brennbarer Flüssigkeiten (Brandklasse B),
  • bei brennbaren Leichtmetallen wie AL-MG-Legierungen (also in Teilbereichen Brandklasse D),
  • bei brennenden Fetten (Brandklasse F),

 

Aktive Brandbekämpfung:

Das F-500 AWG Venturi-Hohlstrahlrohr gezielt auf den Brandherd richten und wedeln. Ein statisches Spritzen auf das Brandobjekt bringt kaum Löscherfolg, da dadurch der Wärmeübergang auf das F-500 EA-Wasser-Gemisch unnötig begrenzt wird.

( Hinweis: Bei spannungsführenden Leitungen Abstände nach DIN VDE 0132 einhalten. Gilt u.a. in der Verwendung unserer F-500 AWG Venturi-Hohlstrahlrohre beim Löschen von Lithium-Ionen-Batterien mit Zumischung von 1 Prozent F-500 EA. )

( Hinweis: Ein Strahlrohr erzeugt im Einsatz eine Rückstoßkraft, abhängig vom Druck und der Durchflussmenge. Deshalb ist die Absperrung immer langsam zu öffnen und zu schließen.)

 

Nach dem Einsatz:

Das F-500 AWG Venturi-Hohlstrahlrohr nach einem Einsatz mit F-500 EA bitte mit klarem Wasser spülen. Dabei unbedingt auch aus dem Schraubbehälter klares Wasser ansaugen und durch alle Rateneinstellungen durchschalten. Dabei den eventuell leeren Schraubbehälter entweder mit klarem Wasser befüllen, einen extra Ersatz-Schraubbehälter mit klarem Wasser verwenden oder optional das Ansaugrohr in klares Wasser halten.

( Hinweis: Bei einem möglichen Einsatz von Nicht - F-500 EA – Löschmittelzusätzen ist eine Spülung insbesondere unabdingbar. Es kann sonst aufgrund von inneren Verklebungen zu Saugstörungen führen! )

  • Löschmittelbehälter wieder mit F-500 EA auffüllen.
  • Einstellungen in Ausgangsstellung bringen.
  • Das F-500 AWG Venturi-Hohlstrahlrohr auf dem Löschfahrzeug verlasten.

 

 

Benutzungsratgeber für genormte Hohlstrahlrohre und Venturi-Zumischer

Volle Wirkung ohne Spezialgeräte

Neben unseren F-500 AWG Venturi-Hohlstrahlrohren können auch die auf dem Löschfahrzeug vorhandenen genormten Hohlstrahlrohre und alle Zumischer verwendet werden. Hohlstrahlrohre ermöglichen mit ihrem Sprühstrahl eine höhere Wärmebindung als die genormten Stahlrohre mit festem Sprühwinkel (sogenannte Mehrzweckstrahlrohre). Es wird empfohlen Mehrzweckstrahlrohre mit der Einstellung „Vollstrahl“ nur dann zu verwenden, wenn auf Grund der Einsatzlage die Kühlwirkung erforderlich ist (zum Beispiel das Kühlen von Gasflaschen, die der Wärme ausgesetzt sind) und eine große Wurfweite, gegebenenfalls aus der Deckung heraus, benötigt wird.


Vor dem Einsatz bei Lagerung auf dem Feuerwehrfahrzeug:

  • Genormtes Hohlstrahlrohr, Venturi-Zumischer und 20 Liter F-500 EA-Behälter vom Fahrzeug nehmen.
  • Förderleitung aufbauen.

 

Während des Einsatzes:

Der Ansaugschlauch des Venturi-Zumischers wird üblicherweise in den 20 Liter Behälter mit F-500 EA eingeführt.

Ausgangsdruck an der Feuerlösch-Kreiselpumpe zirka 8-10 bar. Am Strahlrohreingang sind 4-6 bar notwendig.

( Hinweis: Druckverlust berücksichtigen! Bei der üblichen Verwendung eines Venturi-Zumischers ist an der Feuerlöschkreiselpumpe mit einem erhöhten Ausgangsdruck von ca. 8-10 bar zu fahren, da ein Druckverlust durch den Zumischer zum Strahlrohr hin verursacht wird <Bild vom Ausgangsmanometer der FP, der 9 baranzeigt>, )

Der Durchfluss des Venturi-Zumischers ist dabei dem Durchfluss des voll geöffneten genormten Hohlstrahlrohrs anzupassen, d.h. bei 200 l/min ein Z 2, bei 400 l/min ein Z 4, bei 800 l/min ein Z 8.

( Hinweis: Bei nicht vollständig geöffneten Strahlrohren werden Löschmittel möglicherweise nicht angesaugt, da dann Größe des Zumischers und Durchfluss nicht mehr übereinstimmen.)

Strahlform nach Bedarf verstellen – am Strahlrohrkopf drehen. Bei hoher Wärmestrahlung Sprühwinkel bis 120 Grad vergrößern. Der Sprühstrahl dient dabei als „Mannschutz“.

 

Es ist für F-500 EA die folgende Zumischung zu wählen:

0,1 bis 1 Prozent Zumischung

  • bei Bränden von festen organischen brennbaren Stoffen

 

1 Prozent Zumischung

  • bei Bränden von Lithium-Ionen Batterien

 

3 Prozent Zumischung

  • bei Bränden polarer und unpolarer brennbarer Flüssigkeiten (Brandklasse B),
  • bei brennbaren Leichtmetallen wie AL-MG-Legierungen (also in Teilbereichen Brandklasse D),
  • bei brennenden Fetten (Brandklasse F) ,

 

Aktive Brandbekämpfung:

Das genormte Hohlstrahlrohr gezielt auf den Brandherd richten und wedeln. Ein statisches Spritzen auf das Brandobjekt bringt kaum Löscherfolg, da dadurch der Wärmeübergang auf das F-500 EA-Wasser-Gemisch unnötig begrenzt wird.

( Hinweis: Ein Strahlrohr erzeugt im Einsatz eine Rückstoßkraft, abhängig vom Druck und der Durchflussmenge. Deshalb ist die Absperrung immer langsam zu öffnen und zu schließen.)

 

Nach dem Einsatz:

  • Das genormte Hohlstrahlrohr und Zumischer mit Ansaugschlauch mit klarem Wasser spülen, damit die Ansaugfähigkeit gewährleitet bleibt
  • Neuen oder wieder befüllten Löschmittelbehälter mit F-500 EA ins Fahrzeug.
  • Einstellungen in Ausgangsstellung bringen.
  • Das genormte Hohlstrahlrohr und Zumischer auf dem Löschfahrzeug verlasten.

 

 

 

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