Häufig gestellte Fragen – FAQ

Unsere Antworten auf Ihre Fragen

F-500 EA ist ein homogenes Gemenge verschiedener flüssiger Substanzen, die molekular beschreibbar sind. Allen ist gemein, dass sie ein langkettiges Molekül von C-Atomen darstellen, wobei auf der einen Seite des Moleküls eine Polarität besteht, die eine Anlagerung von Wasser ermöglicht (hydrophiles bzw. lipophobes Ende) und sich auf der anderen Seite die wasserabstoßende Seite (hydrophobes bzw. lipophiles, das „fettliebende“ Ende) befindet. Auf diese Art und Weise können in Verbindung mit Wasser und brennbaren organischen Flüssigkeiten Mizellen ausgebildet werden. Das hydrophile Ende verbindet sich dabei mit dem Wasser-F-500 EA Gemisch, das lipophile („fettliebende“) Ende verbindet sich mit der organischen Flüssigkeit (z.B. Öltropfen). Man nennt solche Moleküle Tenside. F-500 EA als tensidhaltiges Gemisch bewirkt somit, dass zwei eigentlich nicht miteinander mischbare Flüssigkeiten, wie hier zum Beispiel Öl und Wasser, in einem stabilen Gemisch vermengbar werden.

Das EA steht für die Begriffe „ Encapsulator Agent “. Der Löscheffekt bei der Anwendung von F-500 EA bei brennbaren Flüssigkeiten beruht darauf, dass diese eingekapselt werden (Safe-Effekt). Die brennbare Flüssigkeit bleibt weiterhin sichtbar, kann aber nicht mehr entzündet werden, da sie mit dem F-500 EA-Wasser-Gemisch eine stabile Emulsion gebildet hat. F-500 EA wird deshalb auch als Einkapselungsmittel bezeichnet. Diese besondere Eigenschaft und neue Kategorie von flüssigen Löschmitteln ist somit für den Zusatz EA verantwortlich.

Nein. Mit F-500 EA werden vielmehr bekannte physikalische und chemische Löscheffekte konsequent ausgenutzt. Wie bei jedem Einsatz von Löschmitteln und Löschverfahren muss man die Anwendungstechnik beherrschen. Die Anwendung von F-500 EA wird durch unsere F-500 AWG Venturi-Hohlstrahlrohre erleichtert und Löscheffekte zusätzlich verstärkt. F-500 EA ist ein Löschmittel, das zu einem hohen Anteil Wasser enthält. Dadurch sind auch Anwendungsgrenzen vorhanden, wie z.B. das Löschen von Alkalimetallen, also reinem Natrium.

Mit Hilfe von F-500 EA erreicht man eine besonders hohe Kühlwirkung beim Löschen fester brennbarer Stoff und bei der Unterdrückung der sogenannten Reaktionsenthalpie (Energieumsatz einer bei konstantem Druck durchgeführten Reaktion) von Lithium-Ionen Batterien. Darüber hinaus löscht das F-500 EA-Wasser-Gemisch Brände von brennbaren Flüssigkeiten, weil sich hier zur Kühlwirkung noch der Mizellen-Effekt – auch Safe-Effekt genannt - entfaltet. Dies gilt auch für Brände von Fetten (z.B. Fritteusen). Da der Mizellen-Effekt eine Emulsionsbildung ermöglicht, lässt sich mit F-500 EA eine brennbare Flüssigkeit so verändern, dass kein Flammpunkt mehr nachweisbar ist. Das Besondere an F-500 EA ist somit die Vielseitigkeit des Löschmittels und speziell bezogen auf Lithium-Ionen-Batterien die Einzigartigkeit als Löschmittel. Man spart bei der Anwendung von F-500 EA bei festen brennbaren Stoffen bis zu 80 Prozent der notwendigen Wassermenge. Dies ist zum Beispiel bei Waldbränden wichtig. Wasser ist immerhin unser bedeutendstes Lebensmittel.

F-500 EA mit seinen kombinierten Eigenschaften ist als ein Löschmittelzusatz in entsprechenden Zumischraten universell einsetzbar bei der Brandbekämpfung von festen organischen brennbaren Stoffen (Brandklasse A), polaren und unpolaren brennbaren Flüssigkeiten (Brandklasse B), brennbaren Leichtmetallen wie AL-MG Legierungen (also in Teilbereichen Brandklasse D), brennenden Fetten (Brandklasse F) und brennenden und reagierenden Lithium-Ionen-Batterien.

Der Großteil des Brandtests für Lithium-Ionen-Batterien wurde in Deutschland von der Bosch-Gruppe, der DEKRA Automobile GmbH, der Daimler AG und der Deutschen ACCUmotive GmbH & Co. KG durchgeführt – und interessehalber auch von der Landesfeuerwehrschule Baden-Württemberg begleitet. Die Testinstitute kamen zu dem Ergebnis, dass F-500 EA das beste Mittel ist, um Elektromobilitätsbrände (Hochspannungs-Hybrid- und Elektro-Autobatterien) wirksam und schnell zu löschen. F-500 EA schafft es dank seiner Eigenschaften die Batterien zu kühlen und zu löschen, sowie moderne Automobilkunststoff- und Magnesiumbestandteile sowie andere Brandstoffe ebenfalls zu löschen.

Mizellenbildung ist beim Löschen von brennbaren Flüssigkeiten mit F-500 EA ein Schlüsseleffekt. Das flüssige Brennstoffteilchen umgibt sich mit dem lipophilen („Fett liebenden“) Ende der Tensidmoleküle, bei denen auf der anderen Seite Wasser angelagert ist. Auf diese Weise wird die brennbare Flüssigkeit in Mizellen eingekapselt und hat damit andere Brennbarkeitseigenschaften. Dies wird Mizellen-Effekt oder auch Safe-Effekt genannt.

Der pH-Wert von F-500 EA als Löschmittelzusatz ist vergleichbar mit Wasser und liegt zwischen 6,9 und 7,1 - also um den pH-Wert 7. Dies bedeutet, dass der pH-Wert von F-500 EA vor Zumischung zum Wasser im neutralen Bereich liegt und somit weder sauer noch basisch ist. Dadurch werden zum Beispiel Korrosionserscheinungen oder Kalkansatz an Metallen vermieden.

Gemäß VwVwS 1999 in der Fassung von 2005 ist das Löschmittel F-500 EA mit bis zu 3 % Zumischung zu Wasser als nicht wassergefährdend (WGK 0) eingestuft, da F-500 EA selbst die Wassergefährdungsklasse 1 (WGK 1) besitzt. Das ist die niedrigste Wassergefährdungsklasse, die für Tenside möglich ist. F-500 EA ist nicht toxisch und nicht hautsensibilisierend. F-500 EA wird als nicht gefährlicher Abfall entsorgt. F-500 EA ist gemäß den OECD-Prüfmethoden 306 & 301b als leicht biologisch abbaubar bewertet. Wie bei jeder Substanz sollte darauf geachtet werden, dass keine unkontrollierten Abgaben in das Grundwasser, Oberflächenwasser oder Regenwasser gelangen. Nach Vorankündigung kann F-500 EA in lokalen biologischen Kläranlagen behandelt werden.

In ungeöffneten Zustand und bei Einhaltung der empfohlenen Lagerbedingungen wird die Löschwirksamkeit von F-500 EA für 15 Jahre garantiert. Hinweis: Das F-500 EA-Konzentrat ist bei Temperaturen zwischen 0 Grad Celsius und 60 Grad Celsius zu lagern. Dauerhafte direkte Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden.

F-500 EA ist für Amerika und Canada von der UL / ULC (Underwriters Laboratories) als Löschmittel für die Brandklassen A und B nach NFPA (National Fire Protection Association zugelassen und gilt als damit weltweit anerkanntes Löschmittel. F-500 EA ist für Deutschland von der Zertifizierungsstelle MPA Dresden als Löschmittel für die Brandklassen A und B nach DIN EN 2 zugelassen – eingetragen unter der Zulassungs-Kenn-Nummer: SP 83/08. Es existieren neben Nordamerika und Europa auf allen anderen Kontinenten viele weitere nationale Zertifizierungen für die gleichen Brandklassen, wie beispielhaft in Australien, China, Südkorea, Brasilien, Nigeria..

F-500 EA wird in den USA durch den Produzenten Hazard Control Technologies, Inc. vollumfänglich hergestellt. Aus dem Ursprungsland USA wird F-500 EA dann weltweit an entsprechende Distributoren auf allen Kontinenten exportiert. In den USA selbst ist F-500 EA weit verbreitet und ist, um ein bekanntes Beispiel zu nennen, unter anderem fester Bestandteil der Ausrüstung des New York City Fire Departments (FDNY). Der Hersteller Hazard Control Technologies, Inc. ist ein nach ISO 9001:2015 zertifiziertes Unternehmen, das hohe und gleichbleibende Qualität garantiert und dessen Produkte dauerhaft einem strengen Test- und Qualitätskontrollprozess unterzogen werden.

Zumischung bei Brandbekämpfung: F-500 EA wird üblicherweise mit 0,1 bis 1 Prozent Zumischung bei Bränden fester organischer brennbarer Stoffe (Brandklasse A) und brennenden und reagierenden Lithium-Ionen-Batterien eingesetzt. 3 Prozent Zumischung von F-500 EA erfolgt bei Bränden polarer und unpolarer brennbarer Flüssigkeiten (Brandklasse B), brennbaren Leichtmetallen wie AL-MG Legierungen (also in Teilbereichen Brandklasse D) und brennenden Fetten (Brandklasse F). Lösungsanteile bei Neutralisierung von brennbaren Flüssigkeiten: Obwohl F-500 EA brennbare Flüssigkeiten (Brandklasse B) schnell löschen kann, ist dies nicht mit der "Neutralisierung von Kraftstoffverschmutzungen" zu verwechseln. Um die gesamte Menge an Kraftstoff einzukapseln, muss beachtet werden, wie viel Kraftstoff verschüttet wurde. Das Verhältnis ist 1 Teil F-500 EA; 8 Teile Kraftstoff und mindestens 40 Teile Wasser. Eine typische Kraftstoffmenge von 80 Litern - ausgelaufen auf einer Autobahn - würde 10 Liter F-500 EA und mindestens 400 Liter Wasser erfordern, um den ausgelaufenen Kraftstoff nicht entflammbar zu machen und ihn danach gefahrlos entsorgen zu können.

Die empfohlene Zumischung sollte bei der jeweiligen Löschanwendung eingehalten werden. Die empfohlene prozentuale Zumischung zum Wasserstrom ist dabei absolut ausreichend für die Ausbildung des Löscheffekts. Eine höhere Zumischung führt somit nicht zu einer noch weiteren signifikanten Verbesserung der Löschwirkung. Die Löschwirkung beruht im Wesentlichen auf den physikalischen Vorgängen der Wärmebindung. Um die Löschwirkung zu steigern wird empfohlen entweder Hohlstrahlrohre mit höherer Wasser-Durchflussrate oder mehrere Hohlstrahlrohre gleichzeitig einzusetzen.

Nein. F-500 EA ist kein Schaummittel. F-500 EA besteht aus fluorfreien Tensidmolekülen, diese sind jedoch von einer anderen Art als diejenigen, die zur Schaumbildung verwendet werden. F-500 EA bildet keinen Schaum. Der Löscheffekt bei der Anwendung von F-500 EA bei brennbaren Flüssigkeiten beruht darauf, dass diese „eingekapselt“ werden. Diese Eigenschaft als Einkapselungsmittel (EA = Encapsulator Agent) wird auch Safe-Effekt genannt. Die brennbare Flüssigkeit bleibt weiterhin sichtbar, kann aber nicht mehr entzündet werden, da diese mit dem F-500 EA-Wasser-Gemisch eine stabile Emulsion gebildet hat. Diese Emulsion hat dann andere Entzündlichkeitseigenschaften als die ursprüngliche brennbare Flüssigkeit. Im besten Fall liegt der Flammpunkt der Emulsion weit über der Raumtemperatur oder ist gar nicht existent. Auf diese Weise kann auch ein dreidimensionaler Flüssigkeitsbrand bekämpft werden.

Obwohl F-500 EA einige Oberflächenspannungsreduktionseigenschaften eines Benetzungsmittels aufweist, ist F-500 EA weder ein Benetzungsmittel noch ein Schaum. F-500 ist ein "Encapsulator Agent", der einen so genannten Safe-Effekt entfaltet. Ein Schaummittel erzeugt eine Schaumdecke, die ein Feuer erstickt. Es dämmt dabei die brennbaren Dämpfe ein und trennt gleichzeitig die brennbare Flüssigkeit von der umgebenden Luft. Man nennt das im Detail Dämm- und Trenneffekt. Obwohl F-500 EA kein Feuer erstickt, kühlt es schnell das Feuer und kapselt außerdem die brennbare Flüssigkeit ein. Dadurch wird sie nicht mehr zündfähig. Schließlich hemmt F-500 EA die freie Radikalkettenreaktion, die eine chemische Reaktion ist, die aus der durch das Feuer erzeugten Energie resultiert. Diese entflammbaren freien Radikale der Pyrolyse können unwirksam gemacht werden. Die Löschwirkung erfolgt beim Einsatz von F-500 EA sehr schnell.

F-500 EA löscht schnell. Mit F-500 EA wird der Wasserbedarf beim Löschen fester brennbarer Stoffe bis zu 80 Prozent vermindert. Dies sorgt für schnellere Ergebnisse beim Einsatz mit Löschfahrzeugen, die wie zum Beispiel ein MLF relativ wenig Wasser mitführen. Man kann damit im Erstangriff sogar einen Kfz-Brand vollständig löschen. F-500 EA senkt die Temperatur im Brandraum sehr schnell unter 70 Grad Celsius. Die Gefahr von Verbrühungen wird dadurch stark vermindert. Dies ist ein wesentlicher Sicherheitsaspekt nach UVV. Die Sicht im Brandraum wird sofort und damit sehr schnell verbessert. Das Auffinden zu rettender Personen wird erleichtert und der Brandherd besser lokalisiert. Durch die Verwendung unserer speziellen F-500 AWG Venturi-Hohlstrahlrohre ist in vielen Fällen der zeitraubende Aufbau einer Zumischeinrichtung unnötig, so dass F-500 EA auch in eine Schnellangriffseinrichtung für einen schnellen Zugriff und Einsatz eingebaut werden kann.

Ein Reifenbrand ist durch einen Flammen-und Glutenbrand mit schwieriger geometrischer Form gekennzeichnet: F-500 EA ist für derartige Brände als Löschmittel sehr gut geeignet, da sich hinsichtlich der Löschwirkung mehrere Effekte potenzieren. Infolge der Zumischung von F-500 EA zu Wasser erfolgt eine nahezu vollständige Benetzung des im Prinzip wasserabstoßenden Gummis. Durch die Verwendung der F-500 AWG Venturi-Hohlstrahlrohre oder einem Hohlstrahlrohr nach Norm der Fahrzeugbeladung hat der Löschstrahl einen besonders wirksamen, kleinen Tröpfchendurchmesser, was zu einem besonders hohen Wärmeübergang zum Löschmittel führt. Die Verdampfung beginnt bereits bei 70 Grad Celsius. Insgesamt ist dadurch die Wärmebindung nahezu ideal. Hinzu kommt, dass die kleinen Tröpfchen gut auf die Innenseite der Reifen gelangen.

Das F-500 EA-Wasser-Gemisch lagert sich an die Kraftstoffteilchen an und umgibt diese mit einer Tensid-Wasser-„Haut“. Der Kraftstoff wird somit eingekapselt. Das bezeichnen wir als Safe-Effekt. Es bildet sich eine stabile Emulsion aus Kraftstoff, F-500 EA und Wasser, die nicht mehr entflammbar ist. Dieses Gemisch kann aufgenommen und in einer Verbrennungsanlage entsorgt werden.

Hazard Control Technologies, Inc. ist eine in Florida (USA) im Jahre 1994 inkorporierte Aktiengesellschaft und ein nach ISO 9001 zertifiziertes und auditiertes Unternehmen . Das Stammhaus und die Produktionsstätten befinden sich in Fayetteville, Georgia (USA). Zum Produktportfolio gehört unter anderem der seit 1997 eigenen Haus entwickelte und zertifizierte Löschmittelzusatz F-500 Encapsulator Agent. Nach aussagekräftigen Abschlüssen in Kohlekraftwerken in den USA und Kanada wurden recht schnell internationale Kontakte nach Europa und Australien geknüpft. Heute genießt F-500 EA weltweite Anerkennung als einzigartiger Löschmittelzusatz zur Brandbekämpfung. Seit 2008 ist die F-500 TECHNOLOGY GmbH für den Verkauf in Deutschland, Österreich und der Schweiz verantwortlich.

F-500 EA ist in Kanistern als 20 Liter-Einheit und in IBC-Boxen als 1000 Liter-Einheit bestellbar.

Das F-500 EA-Konzentrat ist bei Temperaturen zwischen 0 Grad Celsius und 60 Grad Celsius zu lagern. Dauerhafte direkte Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden.

Ein Einfluss von UV-Strahlung auf F-500 EA ist nicht bekannt. F-500 EA enthält keine Bleichmittel und somit auch keine freien Sauerstoffmoleküle, die durch Lichtstrahlung unterhalb 400 nm verändert werden könnten. Zudem konnte auch nicht beobachtet werden, dass UV-Strahlung unterhalb von 200 nm zu einer Ionisation der Moleküle und dadurch zum Aufbrechen der Molekülbindungen führen würde. Dessen ungeachtet wird vorsorglich empfohlen, F-500 EA nicht über einen längeren Zeitraum offener Sonneneinstrahlung auszusetzen.

Das Gewicht der 1000 Liter IBC-Box mit F-500 EA Löschmittelkonzentrat beträgt 1.050 kg.

F-500 steht für uns als exklusiver Anbieter des speziell für unseren Löschmittelzusatz F-500 EA konzipierten Strahlrohrs. AWG steht für den Hersteller in Deutschland. Turbospritze steht für die von AWG speziell entwickelten Hohlstrahlrohre. VENTURI steht für das automatisierte und regelbare Zumischsystem vom Löschmittelzusatz zum Wasser. 75 und 130 ist die Durchflussmenge an Litern pro Minute bei 6 bar Eingangsdruck. C steht für die genormte Storz-C Festkupplung zum Verbinden der Armaturen mit Feuerwehrschläuchen. 2L beschreibt den integrierten 2 Liter PE Schraub-Behälter für die Bereitstellung des F-500 EA Löschmittelzusatzes.

Für einen Schnellangriff oder bei Entstehungsbränden sind unsere F-500 AWG Turbospritzen VENTURI 75-C und 130-C in Verbindung mit der regelbaren Zumischung des leistungsstarken F-500 EA Löschmittelzusatzes aus dem verschraubten 2 Liter Löschmittelzusatz-Behälter sehr gut geeignet. Es kann sehr schnell, ohne speziellen Aufbau einer Förderleitung, gelöscht und das F-500 EA-Wasser-Gemisch als fokussierter Vollstrahl oder winkelveränderlichem Sprühstrahl ausgebracht werden. Durch diese optimale Abstimmung von Löschmittel und Strahlrohr bei einfacher Handlichkeit wird ein äußerst erfolgreiches Löschergebnis erzielt.

Ein relativ kleiner Durchfluss und eine pulsweise Wasserabgabe ist möglich. Dadurch kann man die Wasserabgabe gut dosieren.

Unsere F-500 AWG Hohlstrahlrohre wurden praxisorientiert und abgestimmt auf den Löschmittelzusatz F-500 EA entwickelt und jeweils in feiner Präzisionsarbeit mit hochwertigen Materialien hergestellt. Es wird kein ungeschütztes Aluminium verbaut, alle Teile sind korrosionsbeständig eloxiert und sind dadurch extrem langlebig. Hervorzuheben auch die einfache, intuitive Bedienung über gerasterte Bedienelemente und das ergonomisch Edelstahlsieb am Eingang zur Vor-Ort-Reinigung von aufgefangenen Unreinheiten des Löschwassers oder Schlauchteilchen. Die Storz-C Kupplung als Anschluss- und Verbindungsvorrichtung ist über ein auch unter Druck drehbares kugelgelagertes Anschlussstück aufgeschraubt und damit schnell und unkonventionell zu handhaben und nicht versehentlich abkuppelbar. Die einfache Montage an jeden C-Schlauch sichert den Schnellangriff.

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Genau wie in einem Saugzumischer nach dem Venturi – Prinzip: Eine kleine Bohrung spritzt in eine größere Bohrung rein und erzeugt so einen Unterdruck, mit dessen Hilfe F-500 EA angesaugt wird, und sich mit dem Hauptstrom noch im Strahlrohr vermischt.

Das Hohlstrahlrohr und der mit F-500 EA befüllte und verschlossene 2 Liter Schraub-Behälter sind separat zu verlasten. Wir liefern keine speziellen Halterungen für unsere F-500 AWG Venturi-Hohlstrahlrohre, da die Unterbringungsvielfalt auf den Fahrzeugen zu hoch ist, aber auch jeder Fahrzeughersteller selbst dafür unterschiedliche Halterungen baut.

Nein, das Löschmittel würde auslaufen. Bei einem leeren Behälter wäre das theoretisch möglich, aber praktisch sollten immer mit 2 Liter F-500 EA gefüllte Behälter für Löscheinsätze zur schnellen Verfügung bereit stehen. Somit ist der Behälter verschlossen mit Schraubverschluss separat mitzuführen.

Jedes Einzelne unserer F-500 AWG Venturi-Hohlstrahlrohre hat das Qualitätsmerkmal: Made in Germany! Die Produktion erfolgt am Standort der renommierten Firma AWG Fittings GmbH in Ballendorf nach allen internationalen Standards. In der Entwicklung unserer individuellen und maßgeschneiderten F-500 AWG Venturi-Hohlstrahlrohre in perfekter Abstimmung mit dem Löschmittelzusatz F-500 EA steckt die jahrelange Erfahrung von AWG, großer gemeinsamer Einsatz, Optimierungswille und Innovationsbereitschaft.

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Der Löschstrahl kann vom gebündelten Vollstrahl bis zu einem maximalen Sprühstrahl von 120° stufenlos variiert werden und damit den äußeren Erfordernissen schnell und einfach angepasst werden. Die Strahlformen unser beiden F-500 AWG Turbospritzen VENTURI in der Ausführung 75-C und 130-C sind nahezu identisch.

Unsere beiden F-500 AWG Turbospritzen VENTURI 75-C 2L und 130-C 2L haben eine genormte Storz-C Festkupplung mit 2" Innengewinde zum Verbinden der Armaturen mit Feuerwehrschläuchen. Das C steht für den Innendurchmesser und dieser beträgt 52 mm. Die Storz-C Festkupplung ist unter Druck drehbar und auch für den schnellen und unkomplizierten Anschluss an Wandhydranten geeignet.

Durch die bei beiden Modellen unterschiedlich justierbaren Dosierungsoptionen und durch empfohlene Zumischraten von F-500 EA zum Löschen bestimmter Brandarten ergeben sich bei den Einsatzbereichen teilweise Abweichungen, wobei die F-500 AWG Turbospritze VENTURI 75-C 2 L für alle Brandarten geeignet ist. Beide F-500 AWG Turbospritzen VENTURI in der Ausführung 75-C und 130-C eignen sich durch ihre Dosiermöglichkeiten zwischen 0,1 bzw. 0,5 Prozent und 1 Prozent in der Zumischung von F-500 EA für das Löschen bei Bränden von festen organischen brennbaren Stoffen (Brandklasse A) und für das Löschen von brennenden und reagierenden Lithium-Ionen-Batterien. Für das Löschen von Bränden polarer und unpolarer brennbarer Flüssigkeiten (Brandklasse B), brennbaren Leichtmetallen wie AL-MG Legierungen (also in Teilbereichen Brandklasse D) und brennenden Fetten (Brandklasse F) ist durch eine empfohlene Zumischung von 3 Prozent F-500 EA nur unsere F-500 AWG Turbospritze VENTURI 75-C 2L mit einer Dosiermöglichkeit bis zu 3 Prozent geeignet.

Das Löschmittelkonzentrat F-500 EA befindet sich in einem durch Schraubaufsatz koppelbaren 2 Liter-PE-Behälter und wird nach dem Venturi-Ansaugprinzip im Inneren der Spitze zugemischt. Das Einstellrad der Turbospritzen ermöglicht die Zugabe von F-500 EA in der jeweils gewünschten möglichen Dosierung. Diese ist auch während des Einsatzes gerastert verstellbar. Neben 0 Prozent hat der Feindosierbereich beim Modell 75-C 0,5 Prozent, 1 Prozent und 3 Prozent und beim Modell 130-C 0,1 Prozent, 0,5 Prozent und 1 Prozent. Durch die Positionierung des Zugabeventils direkt im Strahlrohr kann manuell und flexibel korrigierbar nur so viel Löschmittelzusatz verwendet werden, wie tatsächlich benötigt wird. Auf diese Weise kann sehr sparsam gearbeitet werden. Nicht verbrauchtes F-500 EA Löschmittel befindet sich nach dem Löschvorgang noch weiterhin im abnehmbaren Behälter. Dieser muss lediglich wieder komplett aufgefüllt, mit Schraubverschluss sicher verschlossen und für den nächsten Einsatz gelagert werden.

Die stufenloseren Einstellung ist metallisch dichtend und dadurch nicht absolut 100 prozentig dicht absperrbar.

Unterschiede gibt es zum einen bei der Durchflussmenge. Bei 6 bar Druck beträgt diese bei der F-500 AWG Turbospritze VENTURI 75-C 2L = 75 l/min und bei der F-500 AWG Turbospritze VENTURI 130-C 2L = 130 l/min. Die Wurfweite bei der F-500 AWG Turbospritze VENTURI 75-C 2L beträgt bei Vollstrahl ca. 13m und bei der F-500 AWG Turbospritze VENTURI 130-C 2L bei Vollstrahl ca. 19m. Ein weiterer Unterschied sind die teilweise abweichenden gerasterten Dosierungsoptionen in der Zumischung von F-500 EA bei den beiden Modellen. Das Modell 75-C 2L kann mit 0 Prozent, 0,5 Prozent, 1 Prozent und 3 Prozent einstellbar zumischen, beim Modell 130-C 2 L sind es 0 Prozent, 0,1 Prozent, 0,5 Prozent und 1 Prozent. Beide F-500 AWG Venturi-Hohlstrahlrohre eignen sich durch ihre Dosiermöglichkeiten zwischen 0,1 bzw. 0,5 Prozent und 1 Prozent von F-500 EA in der Zumischung für das Löschen bei Bränden von festen organischen brennbaren Stoffen (0,1 Prozent bis 1 Prozent) und für das Löschen von brennenden und reagierenden Lithium-Ionen-Batterien (1 Prozent). Für das Löschen von Bränden polarer und unpolarer brennbarer Flüssigkeiten (Brandklasse B), brennbaren Leichtmetallen wie AL-MG Legierungen (also in Teilbereichen Brandklasse D) und brennenden Fetten (Brandklasse F) ist durch eine empfohlene Zumischung von 3 Prozent F-500 EA nur unsere F-500 AWG Turbospritze VENTURI 75-C 2L mit einer Dosiermöglichkeit von bis zu 3 Prozent geeignet.

Extra dafür wurde ein Sieb in am Eingang der Kupplung konzipiert. Eine Reinigung des Siebes vor Ort ist jederzeit schnell und unkompliziert möglich, nachdem das Strahlrohr vom Schlauch abgekuppelt wird. Meist genügt ein Herausschütteln der Verunreinigungen aus dem Sieb in der Kupplung. Kleine, aufgefangene Verunreinigungen wird man während dem Betrieb nicht bemerken.

Unsere F-500 AWG Venturi-Hohlstrahlrohre sind nach einem Einsatz mit F-500 EA mit klarem Wasser zu spülen und durch alle Rateneinstellungen kurz durchschalten. Dabei entweder klares Wasser aus dem Schraubbehälter ansaugen oder optional das Ansaugrohr in klares Wasser halten. Somit werden schnell und einfach sich eventuell bildende innere Verklebungen vermieden.

Das funktioniert, solange diese eine wässrige Konsistenz haben. Allerdings wurden unsere F-500 AWG Turbospritzen VENTURI speziell auf den Einsatz und die Zumischung von F-500 EA als Löschmittelzusatz entwickelt und konzipiert. Mit jedem anderen zugemischten Löschmittel (außer F-500 EA) erfüllen unsere F-500 AWG Venturi Hohlstrahlrohre dann auch nicht mehr die Norm nach DIN EN 0132 zur Regelung der einzuhaltende Mindestabstände zu spannungsführenden Leitungen. Insbesondere unabdingbar ist nach einem möglichen Einsatz von Nicht - F-500 EA – Löschmittelzusätzen eine ausreichende Spülung, da durch andere Zusätze eher innere Verklebungen zu späteren Saugstörungen führen können!

Ja, unbedingt. Neben dem möglichen Einsatz mit unseren F-500 AWG Venturi-Hohlstrahlrohren kann F-500 EA auch mit allen Hohlstrahlrohren und Zumischern nach Norm der Fahrzeugbeladung in der Schlauchleitung verwendet werden. Hohlstrahlrohre ermöglichen mit ihrem Sprühstrahl eine höhere Wärmebindung als die alten, kaum mehr eingesetzten Stahlrohre mit festem Sprühwinkel (sogenannte Mehrzweckstrahlrohre).

Der Durchfluss des Zumischers ist unbedingt dem Durchfluss des voll geöffneten Strahlrohrs anzupassen, d. h. bei 200 l/min ein Z 2, bei 400 l/min ein Z 4 zu verwenden. Zudem ist es wichtig, dass die Armaturen wie z. B. der Zumischer zuvor nach einem Einsatz oder einer Übung mit Schaum oder F-500 EA sorgfältig gespült wurden, damit die Ansaugfähigkeit gewährleistet bleibt.

Die DIN VDE 0132 regelt die einzuhaltende Mindestabstände zu spannungsführenden Leitungen in Bezug auf Material und eingesetztem Löschmittel. Die F-500 AWG Venturi-Hohlstrahlrohre wurden mit und ohne Zusatz von 1% F-500 EA Löschmittelkonzentrat nach DIN VDE 0132 vom unabhängigen Prüfinstitut FGH getestet und sind durch die Erfüllung der Anforderungen an die zulässigen Arbeitsströme freigegeben. Hinweis: Konventionelle Schaummittel dürfen keinesfalls in elektrischen Anlagen verwendet werden.

Für zugelassene und geprüfte Strahlrohre hängt der einzuhaltende Mindestabstand zu spannungsführenden Leitungen immer von der Strahlform ab und wie viel Spannung (in Volt) auf der Leitung ist. Bis zu 1000 Volt Wechselspannung spricht man von Niederspannung, darüber von Hochspannung. Im Bereich der Hochspannung gibt es noch weitere Unterteilungen. Als Hilfe gibt es eine Kurzregel für den zu prüfenden Abstand, der ohne Gefährdung einzuhalten ist: Niederspannung und Sprühstrahl 1 m / Niederspannung und Vollstrahl 5 m / Hochspannung und Sprühstrahl 5 m / Hochspannung und Vollstrahl 10 m Bei einem Sprühstrahl kommt es sehr bald nach Verlassen des Wassers des Strahlrohrs zur Tropfenbildung, das heißt, dass sich zwischen den Tropfen Luft befindet und damit das Leitvermögen des Strahls unterbrochen ist. Deshalb kann man dann auch näher an die spannungsführende Leitung heran gehen ohne einen elektrischen Schlag zu bekommen. Eine Übertragung der Spannung hängt aber nicht nur von der elektrischen Leitfähigkeit der Flüssigkeit ab, sondern auch von der Strahlbildung beim Einsatz mit Strahlrohren und der Prüfung, wie weit der Strahl gebündelt bleibt, bevor die Einzeltropfen so weit voneinander entfernt sind, dass sie die Spannung nicht mehr übertragen wird. Deshalb muss für jede Strahlrohrart und für jeden Zusatz (wie z.B. F-500 EA) eine elektrische Prüfung nach DIN VDE 0132 vorgenommen werden.

Unsere F-500 Neuruppin Aufladelöscher bestehen aus einem Löschmittelbehälter und einer innen angebrachten Treibgasflasche. Beim Auslösen bzw. sogenannten „Aufladen" wird durch das Öffnen eines Ventils das CO2-Treibmittel in den Löschmittelbehälter geleitet. Durch den so entstehenden Druck wird eine Kartusche mit F-500 EA-Konzentrat geöffnet und in dem Löscherbehälter automatisch mit dem Wasser vermischt. Das dann gebildete 1,5 bis 3%ige F-500 EA-Wasser-Gemisch (je nach Löschermodell) wird durch den Innendruck über die Armatur und den Schlauch mit der Löschpistole aus dem Löscher gedrückt. Auflade-Feuerlöscher sind in ihrer Konstruktion aufwendiger. Da sie nicht unter Druck stehen, besteht kein Risiko eines Druckabbaus über die Lebensdauer (Leckage) und sie können für Wartungszwecke ohne größeren Aufwand geöffnet und geprüft werden. Bei unserem F-500 Neuruppin 9 Liter Dauerdrucklöscher WD 9 F-500EA befinden sich das Löschmittel als vorgefertigtes 2%iges F-500 EA-Wasser-Gemisch und das Treibgas gemeinsam im Löscherbehälter, einen gesonderten Druckgasbehälter gibt es bei Dauerdrucklöschern nicht. Ein Dauerdrucklöscher steht damit unter permanentem (dauerhaftem) Druck. Man spricht deshalb auch von einem Permanentdrucklöscher. Der Löscher muss lediglich durch das Betätigen der Auslösevorrichtung (Ventilhebel drücken) aktiviert werden. Durch seine einfache Konstruktionsweise ist ein Dauerdruckfeuerlöscher meist günstiger in der Anschaffung als ein Auflade-Feuerlöscher. Allerdings ist die Wartung bei Dauerdrucklöschern stets aufwendiger, da zum Öffnen des Feuerlöscherbehälters zunächst der Druck abgelassen und am Ende der Wartung wieder aufgegeben werden muss. Ähnlich wie bei einem Autoreifen besteht auch die Gefahr des langsamen Druckverlustes (Leckage). Generell empfehlen wir die Anschaffung eines F-500 Neuruppin Aufladelöschers als anerkannt sichere Variante über die Lebensdauer.

Unsere F-500 Neuruppin Feuerlöscher sind alle für die Brandklasse A konzipiert und zertifiziert und löschen somit zuverlässig Feststoffbrände. Darüber hinaus zeichnen sich unsere F-500 Neuruppin Feuerlöscher durch eine sehr hohe Löschwirkung zum Beispiel bei Bränden von Kunststoffen (auch KLT Kleinlastträger), Gummi, Lithium-Ionen-Batterien oder Photovoltaikanlagen aus. Daraus ergibt sich zusätzlich eine Vielzahl von Einsatzgebieten u.a. in der herstelIenden und verarbeitenden Industrie, in Entsorgungs- und Recyclingbetrieben, in der Lagerhaltung sowie im Gewerbebereich.

Die Zumischung von F-500 EA als Löschmittelzusatz in den F-500 Neuruppin Feuerlöschern schwankt je nach Modell zwischen 1,5 und 3 Prozent. Diese Schwankung ergibt sich aus der Verwendung von 1 oder 2 Konzentratkartuschen pro Aufladelöschermodell. Diese Konzentratkartuschen haben grundsätzlich einen Inhalt von 90 ml, somit ergeben sich bei unterschiedlichen Löschgrößen auch unterschiedliche Zumischraten. Da sich die volle Effektivität des F-500 EA Additives bereits unter 1 Prozent entfaltet, ist die Zumischrate zwischen 1,5 und 3 Prozent in unseren Löschern immer auf der sicheren Seite und kein einschränkender Parameter.

Durch die 1,5 bis 3%ige Zumischung des Löschmittelkonzentrats F-500 EA (je nach Modell aus unserer F-500 Neuruppin Feuerlöscher-Serie) kommen mehrere spezifische Löscheigenschaften zu Wirkung, die sich in der Brandbekämpfung als äußerst effizient und erfolgreich erweisen: ■ Schnelle Wärmereduktion und deutlich stärkerer Kühleffekt (Verdampfung beginnt bereits bei 70 Grad Celsius) ■ Reduzierung der Oberflächenspannung ■ Effekt der Einkapselung der Brennstoffe und der brennbaren Gase ■ Vermehrung der Grenzflächenaktivität bewirkt eine große Eindringtiefe in das Brandgut ■ Keine Sedimentbildung (vollständige Vermischung) ■ Erfüllt DIN EN 3-Vorgaben zur Anwendbarkeit gegen elektrische Anlagen (bis 1000 V, 1 m Mindestabstand) ■ Keine korrosionsfördernde Wirkung durch neutralen pH-Wert ■ Keine Verkrustung enger Querschnitte oder beweglicher Teile ■ Sichtbare Rauchsäuberung und keine Sichtbehinderung beim Löschen ■ Löschmittelzusatz F-500 EA schnell und vollständig abbaubar

Für private Haushalte gibt es diesbezüglich keinerlei Pflichten und Vorschriften. Ausnahmen liegen hierbei, in Zusammenhang mit einer Brennstofflagerung, in vereinzelten Bundesländern vor (sog. Heizungslöscher). Aus Sicherheitsgründen sowie um Entstehungsbrände schnell und effektiv zu löschen empfiehlt sich jedoch für alle Haushalte die Bereithaltung tragbarer Feuerlöscher. Damit kann die Gefahr von Personen- und Sachschäden reduziert werden. Für Arbeitsstätten sind Feuerlöscher grundsätzlich vorgeschrieben (ASR A 2.2).

Für den Brandschutz in Privathaushalten sind nicht alle Feuerlöscher gleich gut geeignet. Die Benutzung von Pulverlöschern in Wohnräumen wird nicht empfohlen, da die Pulverwolke zu extremer Sichtbehinderung sowie hohen Folgeschäden führt. In Privatwohnungen ergibt sich das Brandrisiko in aller Regel aus den Möbeln und Raumtextilien. Für diese Brandklasse A (feste Brennstoffe) eignen sich unsere F-500 Neuruppin Feuerlöscher auf Wasserbasis. Sitzmöbel enthalten vielfach Schaumstoff, auch hierfür empfehlen sich unsere F-500 Neuruppin Feuerlöscher mit dem Additiv F-500 EA besonders gut, aber auch Schaumlöscher können verwendet werden. Wenn zusätzlich das Risiko von Fettbränden abgedeckt werden soll, müssen die verwendeten Löscher auch für die Brandklasse F (Fettbrände) geprüft und zertifiziert sein. In diesem Falle empfehlen wir unseren 6 Liter F-500 Neuruppin Wassernebellöscher WM 6 RC F-500EA. Ladestationen für Lithium-Ionen-Batterien (z.B. Elektro-Roller, E-Bikes, elektrische Haus- und Gartengeräte sowie Heimwerkermaschinen) stellen ein neues Risiko dar. Hier haben übrigens unsere F-500 Neuruppin Feuerlöscher in unabhängigen Tests die besten Ergebnisse erbracht (WA 9 F-500EA, WM 6 RC F-500EA, WA 6 F-500EA, WA 3 F-500EA). Ebenso sorgt die Größe des Feuerlöschers insbesondere für ungeübte Benutzer dafür, wie lange und was damit gelöscht werden kann. Für Haushalte wird allgemein ein 6 Liter Löschgerät empfohlen. Um zügig ein Feuer in der Entstehung bekämpfen zu können, sollten die Feuerlöscher griffbereit und an leicht zugänglichen Stellen montiert bzw. aufgestellt sein.

Ja. Eine Feuerlöscher-Pflicht besteht für jedes Unternehmen, unabhängig ob Produktionsunternehmen oder reiner Bürobetrieb, das mindestens einen Mitarbeiter beschäftigt! Auch Freiberufler, die Aushilfskräfte beschäftigen, unterliegen dieser Pflicht. Feuerlöscher müssen nach Art und Umfang der Brandgefährdung und der Größe des zu schützenden Bereiches in ausreichender Zahl bereitgestellt sein. Details werden in der ASR A 2.2 beschrieben. Neben der gesetzlichen Verpflichtung zum wichtigen Personenschutz sollte jedoch jeder Unternehmer im eigenen Interesse auch an einen angemessenen Schutz seiner Unternehmenswerte denken, denn in ihrer Entstehungsphase lassen sich Brände mit einem Feuerlöscher fast immer erfolgreich löschen – noch bevor die Feuerwehr am Unglücksort eintrifft. Produktionsausfälle infolge von Bränden sind oftmals der Grund für Marktverlust und Unternehmensschließungen, auch wenn die finanziellen Folgen eines Brandes sehr oft durch Versicherungen gedeckt sind.

Erste Kontakte für eine Zusammenarbeit im Bereich von Feuerlöschern mit dem Zusatz F-500 EA gab es zwischen dem Gerätehersteller FLN Neuruppin und uns in 2013. Dabei wurde sehr schnell klar, dass beiderseitig großes Interesse an einer engen Kooperation besteht. Neuruppin mit seinen innovativen und fortschritlichem Ansatz hat sich für uns als richtiger Partner empfohlen. Neuruppin sah umgekehrt nach umfangreichen Tests und Erprobung des Additives F-500 EA eine sehr gute Möglichkeit, das bestehende Sortiment wertvoll zu erweitern. Insbesondere die hervorragende Löschwirkung bei Bränden von Kunststoffen, Gummi und Lithium-Ionen-Batterien war für die Experten in Neuruppin sehr überzeugend. Die Partnerschaft auf Augenhöhe stimmte von Beginn an und der Erfolg der F-500 Neuruppin Produktreihe gibt beiden zusätzlich die Bestätigung, eine wichtige zukunftsorientierte Entscheidung getroffen zu haben.

Alle unsere Feuerlöscher tragen nicht nur den Namen F-500 Neuruppin, sondern werden auch im brandenburgischen Neuruppin mit dem Prädikat „Made in Germany“ hergestellt. Gestützt auf über 115 Jahre Erfahrung mit der Fertigung von Feuerlöschern Brandschutz erfüllen und übertreffen die Produkte unseres Partners Neuruppin die höchsten Qualitätsstandards und stehen somit für Zuverlässigkeit und Funktionalität. 1905 wurde in Neuruppin der erste Produktionsstandort für Feuerlöscher in Deutschland ins Leben gerufen. Der Herstellerbetrieb in Neuruppin arbeitet mit einem zertifizierten QM-System nach ISO 9001:2015. Weitere Zertifizierungen bestehen nach ISO 14001 : 2015 und BS OHSAS 18001 : 2007.

Vor Markteinführung eines jeden Modells unserer F-500 Neuruppin Feuerlöscher wurden diese umfangreichen Tests nach der Europäischen Norm DIN EN 3 an unseren tragbaren Feuerlöschern und nach DIN EN 1866-1 für unser fahrbares Löschgerät WA 50 F-500EA P durch die deutsche Prüfstelle MPA Dresden unterzogen und zertifiziert. Ebenfalls erfüllen alle Feuerlöscher die Vorgaben nach der Druckgeräterichtlinie 2014/68/EU und tragen somit das CE-Kennzeichen als rechtsgültiges Konformitätszeichen. Unsere 9 Liter Modelle sind zusätzlich nach der Richtlinie 2014/90/EU für Marineausrüstung zertifiziert. Diese Zertifizierungen garantieren dem Benutzer eine hohe Sicherheit und Zuverlässigkeit des Produktes und ein einwandfreies technisches Verhalten.

Um in Deutschland eine Zertifizierung für ein Löschgerät zu erhalten, muss jeweils die nachfolgend aufgeführte Mindestfunktionsdauer tragbarer Feuerlöscher (entspricht DIN EN 3-7) erreicht werden. Unsere F-500 Neuruppin Feuerlöscher haben darüber hinausgehende längere Funktionszeiten, um auch ungeübten Nutzern die notwendige Sicherheit zu geben. Nachfolgend unsere tragbaren Modelle und in Klammer jeweils unsere Spritzzeit als IST vs. geforderter Mindestspritzzeit SOLL in Sekunden. 3 Liter WA 3 F-500EA (13s vs. 9s) / 6 Liter WA 6 F-500EA (19s vs. 9s) / 6 Liter WM 6 RC F-500EA (42s vs. 9s) / 9 Liter WA 9 F-500EA (41s vs. 12s) / 9 Liter WD 9 F-500EA (36s vs. 12s).

F-500 EA ist ein fluorfreier Löschmittelzusatz, der hier mit 1,5 bis zu 3 Prozent nur sehr gering dem Löschwasser der Feuerlöscher zugemischt wird und vollständig biologisch abbaubar ist. Das Konzentrat (selbst ohne Mischung mit Wasser) ist in die Wassergefährdungsklasse 1 eingeordnet und damit in die geringste Wassergefährdungsklasse, die ein Gemisch aus Tensiden haben kann. Der Einsatz von F-500 Neuruppin Feuerlöschern ist damit umweltverträglich und nicht wassergefährdend.

Feuerlöscher unterliegen im Laufe ihres Lebens verschiedenen Umwelteinflüssen, mechanischen und thermischen Beanspruchungen und normalen Materialalterungen. Ihr Feuerlöscher muss dennoch im Notfall sofort verfügbar, betriebsbereit sein und sicher funktionieren. Um das sicherzustellen, müssen Feuerlöscher regelmäßig gewartet und gemäß DIN 14406-4 mindestens alle zwei Jahre auf ihre Funktionsfähigkeit hin geprüft werden. Es ist zu beachten, dass in einigen Fällen aufgrund von besonderen Einflüssen oder bundes- und landesrechtlichen Vorschriften, Verordnungen etc. kürzere Fristen für Wartung und Überprüfung der Funktionsfähigkeit von Feuerlöschern einzuhalten sind.

Die Instandhaltung tragbarer Feuerlöscher wird durch einen Sachkundigen nach DIN 14406-4 durchgeführt. In regelmäßigen Abständen sind die Feuerlöscher zusätzlich gemäß Betriebssicherheit-Verordnung auf ihre Drucksicherheit zu prüfen, dies übernehmen besonders geschulte sogenannte Befähigte Personen. In aller Regel sind die Sachkundigen nach DIN 14406-4 auch als Befähigte Personen ausgebildet, so dass sich kein zusätzlicher Aufwand ergibt. Der Sachkundige bzw. die Befähigte Person führt alle vorgeschriebenen Arbeitsschritte im Rahmen der Wartung und Instandhaltung aus und bestätigt bei positiver Prüfung die weitere sicherheitstechnische und brandschutztechnische Eignung der Löscher. Bei Bedarf benennen wir Ihnen gern einen geeigneten Fachbetrieb in Ihrer Nähe.

Die empfohlene Lebensdauer eines Dauerdrucklöschers beträgt ca. 20 Jahre und die des Aufladelöschers ca. 25 Jahre, vorausgesetzt ist natürlich eine regelmäßig durchgeführte Wartung. Spätestens dann ist es Zeit, den Feuerlöscher fachgerecht zu entsorgen. Feuerlöscher können abhängig vom verwendeten Löschmittel Sondermüll sein und müssen entsprechend entsorgt werden. Die Abgabe von handelsüblichen Löschern bei Wertstoffhöfen ist in haushaltsüblichen Mengen teilweise kostenlos möglich. Brandschutzbetriebe, die auch Feuerlöscher prüfen und die Qualifikation für eine fachgerechte Entsorgung besitzen, nehmen ebenfalls Feuerlöscher zurück, wie auch Entsorgungs-Fachfirmen.

Da im Ernstfall wenig Zeit bleibt um die Funktionsweise des Feuerlöschers zu ermitteln, sollte sich jeder potentielle Benutzer bereits im Vorfeld dazu informieren. Sowohl das Etikett des Löschers als auch die mitgelieferte Bedienungsanleitung geben die notwendigen Informationen. Grundsätzlich ist bei allen Feuerlöschern als erster Schritt eine Sicherung zu ziehen, die den Löscher gegen unbeabsichtigte Aktivierung schützt. Diese Sicherungselemente sind bei Dauerdrucklöschern in der Regel Sicherungsstifte aus Metall, die seitlich aus dem Hebelventil herauszuziehen sind. Bei Aufladelöschern sind es meistens gelbe Sicherungselemente aus Kunststoff. Im nächsten Schritt wird bei Aufladelöschern je nach Typ der meistens rot gekennzeichnete Schlagknopf oder der obere Ventilhebel kraftvoll heruntergedrückt, damit wird der Löscher unter Druck gesetzt. Dauerdrucklöscher sind bereits ab Werk mit Druck beaufschlagt. Im letzten Schritt wird die Düse am Schlauchende auf den Brandherd gerichtet und das Hebelventil auf dem Löscher (Dauerdrucklöscher) bzw. der Löschpistolenhebel (Aufladelöscher) betätigt. Dadurch wird das gespeicherte Löschmittel freigesetzt. Das Ventil bzw. die Löschpistole lassen sich jederzeit wieder schließen.

Ja, bis zu einer Spannung von 1000 Volt mit einen Mindestabstand von einem Meter! Auf unseren Feuerlöschern findet sich folgender Hinweis: „Vorsicht bei elektrischen Anlagen. Nur bis 1000 Volt. Mindestabstand 1m.“ Dem entsprechenden Test nach DIN EN 3-7 wurden alle F-500 Neuruppin Feuerlöscher unterworfen und alle Modelle haben den Test bestanden. Diese Eignung ist durchaus nicht üblich für Löscher auf Wasserbasis. Die speziellen Düsen sowohl für unseren F-500 Neuruppin Wassernebellöscher also auch für die F-500 Neuruppin Feuerlöscher mit Sprühstrahl erzeugen relativ kleine Tröpfchen mit vielen Zwischenräumen, welche das elektrische Leitvermögen des Strahls herabsetzen. Der F-500 EA Löschmittelzusatz selbst hat die gleiche Leitfähigkeit wie Wasser.

Nein. Das Sprühen kann von Ihnen jederzeit unterbrochen oder komplett gestoppt werden und somit kann gelöscht werden, wie es für ein optimales Ergebnis notwendig ist. Mit unseren F-500 Neuruppin Löschgeräten ist damit ein gezieltes und dosiertes Besprühen möglich. Durch Betätigung der Löschpistole kann der Löschmittelaustritt jederzeit einfach und sicher gestartet und wieder beendet werden, Folgeschäden durch das Löschmittel werden dadurch minimiert. Wichtiger Hinweis an dieser Stelle: Ein Feuerlöscher, der aktiviert und eingesetzt wurden nicht einfach wieder in Halterung hängen. Der Feuerlöscher ist zu warten, das Löschgerät dabei wieder neu mit Löschmittel befüllen zu lassen und erst dann ist der Feuerlöscher wieder gebrauchsfähig.

Unser 6 Liter F-500 Neuruppin Wassernebellöscher WM 6 RC F-500EA kombiniert die weltweit anerkannte Wassernebel-Techologie von Telesto mit den Vorteilen des F-500 EA Additivs bei der Anwendung in einem Feuerlöscher im niedrigen Druckbereich (ca. 15 bar) Mit weniger Wasser wird umweltfreundlich und quasi ohne Löschschäden nicht nur eine höhere Kühlwirkung bei festen Stoffen (Brandklasse A) erreicht, auch Fettbrände (Brandklasse F) sind durch Sauerstoffverdrängung mit Wassernebel löschbar. Durch die besondere Funktionsweise ist unser 6 Liter F-500 Neuruppin Wassernebellöscher WM 6 RC F-500EA für zahlreiche zusätzliche Einsatzgebiete geeignet: Büros aller Art, Verkaufsräume, Ausstellungen, Shops, Hotels, Kaufhäuser, Apotheken, Archive, Bibliotheken, Alten- und Pflegeheime, Messen, Museen. Theater, Krankenhäuser, Kindereinrichtungen, Schulen, Veranstaltungsräume, Gastronomie, Handel und Gewerbe, Labore, Lagerräume, Hobbyräume usw.

Spezielle Merkmale unseres 6 Liter F-500 Wassernebellöschers WM 6 RC F-500EA sind: ■ Kleinste Wassertröpfchen zwischen 20 und
100 μm bilden einen Nebel mit deutlich größerer Reaktionsoberfläche ■ Dadurch wird dem Feuer eine enorme Wärmeenergie entzogen (ca. 2,5 MJ pro Liter) und die Hitzestrahlung merklich verringert ■ Wassernebel bietet eine größere Sicherheit beim Anspritzen elektrischer Anlagen ■ Folgeschäden aus der Löschmitteleinwirkung sind extrem reduziert, da nur Wasser in kleinen Mengen zur Anwendung kommt (Reinigungskosten, Beschädigung von Ausrüstungen/Inventar, Vandalismus) ■ Neben A-Ratings auch positive Testergebnisse auf F-Brände nach EN3 (40F) ■ Keine Sichtbehinderung beim Löschen ■ Lange Spritzzeiten vorteilhaft für ungeübte Anwender ■ Reduzierung der Verletzungsgefahr von Personen auch bei direktem Anspritzen fast ausgeschlossen (geringe kinetische Energie des Wassernebelstrahls) ■ Wenig Wasserverbrauch und damit reduzierte Löschschäden.

Fettbrände mit einem Wassernebellöscher zu löschen klingt immer erst mal unglaublich, aber hier ist die Erklärung. Der Wassernebel unseres F-500 Neuruppin Wassernebellöschers besteht aus ganz kleinen Wassertropfen (ca. 20 bis 100 µm) und ist dadurch in der Lage, den für die Verbrennung notwendigen Sauerstoff zu verdrängen. Dies können übliche Wasserlöscher mit Sprühstahl nicht! Somit erlaubt die DIN SPEC 14412 nach entsprechender Zertifizierung die Anwendung von Wassernebel auf Fettbrände. Unser 6 Liter F-500 Neuruppin Wassernebellöscher WM 6 RC F-500EA hat in den Zertifizierungstests nach DIN EN 3-7 die Löscheffektivität auf 40F nachgewiesen und damit die Eignung zur Löschung entsprechender Fettbrände. Bei größeren Fettbrandrisiken sollte die Ausstattung jedoch vorteilhaft mit sogenannten Wet Chemical-Löschern erfolgen, die durch eine chemische Reaktion mit dem brennenden Fett das Rückzündungsrisiko nahezu ausschließen. Solche Wet Chemical-Löscher werden in verschiedenen Größen und Bauarten von unserem Partner Neuruppin angeboten. Aber auch wenn größere Küchen- oder Backbereiche mit speziellen Wet Chemical- Feuerlöschern ausgestattet sind, bietet die Ausrüstung benachbarter Gebäudebereiche mit dem 6 Liter F-500 Neuruppin Wassernebellöscher WM 6 RC F-500EA wesentliche Vorteile. Im Ernstfall kann dadurch unser F-500 Neuruppin Wassernebellöscher das Löschen von Fettbränden durch die Wassernebel-Technologie zusätzlich unterstützen und die Gefahr von Fettexplosionen durch die Verwendung falscher Löscher (wenn im Umfeld Sprühwasser, Schaum, Pulver oder CO2 Löscher installiert wären) ausschließen. Die besonderen Vorteile vom F-500 EA Additiv können so zusätzlich genutzt werden (extrem starke Abkühlwirkung, Imprägnierwirkung, besondere Eignung gegen Kunststoffbrände, Einkapselung des Brandgutes).

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