Erfolgreiche Löschdemonstration eines Lithium-Batteriespeichersystems vor Livepublikum

F-500 EA löscht erfolgreich vor Publikum am Fraunhofer HHI eine Batterie aus der Automobilindustrie

23.04.2021 | Artikel Produkte

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Das Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut in Goslar hat am 27.10.2021 einem Interessierten, branchenübergreifenden Publikum aus Entscheidern und Medienvertretern ein C02-neutrales Reallabor zur Aufbereitung, Wiederverwertung und Sicherheit von Lithium-Batterie-Speichersystemen in Betrieb genommen.

Dabei wurde die Leistungsfähigkeit des Batterietestzentrums anhand eines thermisch induzierten Abuse-Versuches demonstriert. Das Publikum konnte mitverfolgen, wie ein gängiges Lithium-Batterie-Speichersystem aus der Automobilindustrie in den Vollbrand gebracht und mit F-500 EA wieder vollständig gelöscht wurde. F-500 EA wurde mit zugelassenen Standardkomponenten ausgebracht, hat aktiv in das Brandgeschehen eingegriffen, den “Thermal Runaway” unterbrochen und das Batteriefeuer nachhaltig und umweltfreundlich gelöscht.

In der Vergangenheit sind eine Vielzahl erfolgreicher Versuche und Demonstrationen erfolgreich durchgeführt worden. Insbesondere Kunden aus der Automobilindustrie haben F-500 EA im Einsatz, um das Risiko eines Batteriebrandes zu kontrollieren. Trotzdem war diese Demonstration ein wirklicher Meilenstein. Nach aktuellem Stand der Technik kann eine havarierende Batterie lediglich mit sehr viel Wasser gekühlt werden. Allerdings ist Wasser allein nicht in der Lage, in einen Batteriebrand aktiv einzugreifen. Erst durch die Zumischung von F-500 EA ist Wasser in der Lage, durch den Einkapselungseffekt und die hervorragenden thermodynamischen Eigenschaften den Thermal Runaway durch Bildung stabiler Mizellen zu stoppen und das Brandgeschehen nachhaltig zu kühlen - und dies mit einer Löschanlage aus handelsüblichen Komponenten! Das Publikum konnte live an Bildschirmen verfolgen, wie die Batterie durchgezündet wurde, Temperaturen weit über 1000°C erreicht hat und binnen kürzester Zeit nicht nur vollständig gelöscht sondern auch nachhaltig gekühlt wurde, sodass keine Rückzündung mehr erfolgte.

Bei der Demonstration wurde ein Batteriesystem thermisch havariert, welches z.B. auch im „Streetscooter“ der Deutschen Post eingesetzt wird. Bei der Löschdemonstration wurde zusammen mit dem Kooperationspartner Systeex ein Lagerszenario für Batterien simuliert. Dieses Lagerszenario richtet sich sowohl von dem Aufbau als auch von der Löschtechnologie her an geltende Normen, z.B. die des VdS. Es wurde sowohl bei der Konfiguration der Löschanlage als auch bei der Auswahl der Komponenten darauf geachtet, dass es sich um Standardkomponenten handelt, welche auch ohne Weiteres beschafft und installiert werden können. Die Havarie wurde in einem besonderen Brandofen mit leistungsfähiger Entrauchungsanlage und Abgasfiltern durchgefühlt und sowohl mit Sensorik als auch mit Kamerabildern überwacht. Vor dem Versuch gab Vorträge, die zum einen interessante Einblicke in die Arbeit des Fraunhofer HHI in Goslar gegeben haben und zum anderen dem interessierten Publikum die Wirkweise von F-500 EA sowie die von Systeex ausgeführte Löschdemonstration erklärt haben.

Hier ein BERICHT DER ARD
Hier die PRÄSENTATION DES TAGES als pdf

Bei Fragen zu F-500 EA, der Demonstration und wie F-500 EA ein Batteriefeuer kontrollieren kann, wenden Sie sich bitte per E-Mail an Max Foster, oder rufen Sie uns an: +49 (0) 40 740 648 35

Produkte:  F-500 EA Löschmittelzusatz / F-500 AWG Turbospritzen VENTURI